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AusFLUG in den Norden – Unsere Piloten als Multitalente: Cowboys, Luftkünstler und Wattwanderer

Auch dieses Jahr stand natürlich der AusFLUG in den Norden auf dem Programm der A.M. Flugwelt GmbH. Dabei wurden die Piloten beim ersten Stopp im Pullman City im Harz nicht nur zu Cowboys, sondern auch zu Crosswindlandungs-Profis und Spitzen-Erkunder der Harzer Lüfte. Die bisherigen Schaukeleien – das Wetter war wirklich nicht das angenehmste zum Fliegen – hinderten aber natürlich keinen daran die letzte Etappe an Hamburg vorbei nach Heide-Büsum mit Bravur zu bestreiten. Und zur Belohnung gab es abends die Übertragung des Fußball-EM-Spiels in großer geselliger Runde zu sehen.
Da die Zeit wie im FLUG verging, nutzen wir sie umso besser: Beim Inselhopping über Wangeroog, Helgoland und St. Peter-Ording bis hin zum Rückflug ans Festland kamen die UL-Piloten bei herrlichstem Wetter voll auf ihre Kosten. Doch wir erkundeten die Nordsee und ihre Gegend nicht nur aus der Luft, sondern auch auf festem Boden in Form einer grandiosen Wattwanderung. Und dann war es leider auch schon wieder Zeit, den Heimweg anzutreten. Das Wetter schien über unseren Abschied so traurig gewesen zu sein, dass es zu zog und vor Trauer den Himmel grau werden und starken Wind aufkommen ließ. Daher mussten wir unsere Route kurzer Hand ändern und flogen somit nach Osten statt nach Süden. Nach dem ersten Zwischenstopp nahe Berlin strahlte uns aber wieder die Sonne entgegen und hieß uns im Süden mit traumhaften Wetter willkommen. Unser Fazit des AusFLUGs: Es war trotz ein paar Herausforderungen in der Luft einfach super!

Den kompletten DULV Artikel von unsererm Ausbildungleiter Anton Moll findet ihr hier im Anhang.

!!! ACHTUNG: TERMINÄNDERUNG FÜR ST.JOHANN !!!

++++ UPDATE +++ ACHTUNG: GEÄNDERTER TERMIN !!! ++++

Ausflug verschiebt sich um 2 Wochen auf das Wochenende vom 1./ 2. Oktober!

Aufgrund der Wetterlage mussten wir den Termin des Ausflugs nach St. Johann leider verschieben. Wir starten daher nicht wie geplant am 16.9. in die Berge, sondern erst am 1.10.!

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Es ist wieder soweit: Eventflug nach St. Johann

Alle Jahre wieder… geht es für 2 Tage mit Ultraleicht-Flugzeugen und Gyrocoptern nach St. Johann. Und jetzt ist es endlich wieder soweit: Von 16. Auf 17. September starten wir unsere Maschinen am Flugplatz Bruck wieder Richtung Tirol. Egal ob für Profis, Hobbypiloten oder interessierte Laien – der Ausflug ist die ideale Möglichkeit das Wissen und Können zu erweitern. Die Übernachtung mit Abendessen im Hotel Pointenhof ist wie immer bei der Anmeldung automatisch mitgebucht. Wir haben keinerlei Zweifel oder Bedenken, dass der Eventflug auch diesmal wieder ein voller Erfolg mit einzigartigen Eindrücken und riesen Spaß wird. Lasst ihn euch also nicht entgehen und seid dabei, wenn wir am 16.9. um 9 Uhr morgen am Flugplatz Bruck abheben. Meldet euch noch schnell bei Anton Moll an, denn lang ist es nicht mehr hin – entweder telefonisch unter +4915114900500 oder per Mail an info@flugwelt.eu.

Mit den Tragschraubern an die Nordsee

Alle Jahre wieder geht’s ab zum Fliegerurlaub mit der A. M. FLUGWELT GMBH aus Nittenau-Bruck in der schönen Oberpfalz. 2016 das erste Mal „nur“ mit den Gyrocoptern, da aufgrund großer Beliebtheit für dieses Jahr zwei Reisen geplant wurden.

Das Wetter ließ am ersten Tag zu wünschen übrig, worauf man auf eine Etappe ins Saarland verzichtet hat. Der Norden Europas wartete sehnsüchtig auf die Piloten der hiesigen Flugschule und als erster Zwischenstopp wurde Pullman City im Harz gewählt um dort 2 Nächte zu verbringen und für die nächste Etappe mit dem Ziel Heide-Büsum an der Nordsee neue Kraft zu „tanken“. Das Wetter schlug auch so manchem Piloten auf’s Gemüt, indem er seinen „Gaul“ (Gy-Ross) vor dem Saloon in der Westernstadt parkte.

Am zweiten Tag der Fliegerwoche mit der A . M . FLUGWELT GmbH hatte jeder Pilot Gelegenheit sich im crosswindlanden unter Beweis zu stellen und die umliegende Gegend im Harz nach Herzenslust aus der Luft zu erkunden. Vom Brocken bis Magdeburg und von Göttingen bis Quedlinburg war alles mit dabei.

Vom Harz über Hamburg nach Heide-Büsum und direkt an die Nordsee

Am Dienstag in der Früh ließ man den Harz hinter sich, in der Hoffnung dass das Wetter weiterhin mitspielt, da sich durch die Schaukelei bereits so mancher Pilot mit Medikamenten zu helfen wusste. Mit Kurs auf Ülzen um dann weiter nach Hamburg und Heide-Büsum zu fliegen starteten die Flieger der „nordischen Tour“ in die letzte Etappe ihrer Reise von Pullman City über Ülzen, an Hamburg vorbei, nach Heide-Büsum. Bereits im Harz wurde einem bewusst das manche Piloten an einem anderen Flugplatz aufgrund von Erschwerniszulage einsteigen mussten. Postwendend wurden sie mit einem Flächenflugzeug an den Nachbarflugplatz befördert und konnten anschließend „unbeschwert“ ihre fliegenden Kleiderschränke besteigen. Ab da hatte man bis auf ein paar Regentropfen beste Verhältnisse für die letzte Etappe an diesem Tag. An Wolfsburg vorbei kam jeder Pilot in den Genuss der flachen Landschaft und so wurde dieser Trip zu einem tollen Ereignis. Zum Ausklang an diesem Tag wurde am Flugplatz Heide-Büsum das EM-Spiel übertragen. Fazit des Tages: Der Plattdeutsche an sich ist den Verzehrgewohnheiten der Oberpfälzer definitiv nicht gewachsen! Der erste Tag am schön gelegenen Flugplatz in Heide-Büsum ging leider viel zu schnell zu Ende. Wie heißt es so schön? Die Zeit vergeht im Flug! Und genau das machte man sich dort wieder einmal zu nutze. Egal ob Wangerooge oder Helgoland, St. Peter-Ording oder das Festland Richtung Kiel. Nach einer Stärkung am Ziel und die Rückreise zur Basis kamen die „Inselhopper“ aus der Oberpfalz aufgrund der tollen Wetterlage voll auf ihre Kosten und so wurde der Tag einmal mehr zu einem unvergesslichen und kurzweiligen Erlebnis. So mancher Pilot bewies außerordentliche Fähigkeiten in der „Vogelkunde“ und der eine oder andere hatte sichtlich Spaß beim näheren Erkunden der Robben auf den Sandbänken. Von weiteren Ausführungen an dieser Stelle halten wir Abstand und lassen das mal so stehen. Ferner wurde die Nordsee auch vom Boden aus erkundet indem man von Ortskundigen zum Wattwandern eingeladen wurde und die Freude auf den nächsten Morgen wuchs stetig um einen weiteren schönen Tag ohne Komplikationen am plattdeutschen Strand erleben zu dürfen.

Not macht erfinderisch! – Kein Wetter kann der Gyrocopterflotte aus Nittenau-Bruck zusetzen.

Aufgrund der vorhergesagten Wetterlage entschied man sich am Donnerstag beim Frühstück für die Heimreise aus Heide-Büsum. Departure: Freitag 07:00 UTC! Die Pilotinnen und Piloten aus der Nähe von Regensburg verließen die Gegend um Heide-Büsum mit einem weinenden und einem lachendem Auge. Doch bevor man die Maschinen für den Rückflug vorbereitet hatte, ging es am Donnerstag fliegerisch nochmals kernig zur Sache. Viele nahmen sich ein letztes mal Zeit die Gegend zu erfliegen, wieder andere waren damit beschäftigt mit großer Begeisterung die „Einheimischen“ in die Technik des Tragschraubers mit anschließendem Rundflug einzuweisen. Ein paar weitere hatten es sich auf der herrlichen Terrasse des Flugplatzes gemütlich gemacht und ließen sich bei der Flugplanung vom Casinowirt „Kai aus der kulinarischen Kiste“ mit heimischen Köstlichkeiten verwöhnen und standen dabei der Lokalpresse Rede und Antwort. Am Abend vor der Heimreise gab es nochmal ein kulinarisches Highlight am Flugplatz bevor alle in ihre Kojen verschwanden.

Freitagmorgen 09:00 Ortszeit, es kam wie es kommen musste! Das Wetter „zog“ sich zu. Über der Elbemündung stand bereits der Entschluss fest, die Route, nicht wie geplant nach Süden, sondern nach Osten zu ändern. HAMBURG IMPOSSIBLE!!!. Nördlich an Hamburg und Lübeck vorbei ging es zum ersten Zwischenstopp nach Stendal, westlich von Berlin, um von den Wetterkapriolen Abstand zu gewinnen. Danach war es ein „Kinderspiel“, denn die Sonne stand bis zum Eintreffen in Haßfurt, Bayreuth und Nittenau-Bruck auf der Seite der Gyrocopter-Piloten. Und somit kann man einmal mehr auf einen wunderschönen und vor allem sicheren Ausflug der A.M. Flugwelt GmbH zurückblicken und die Berichterstattung des nächsten Ausfluges der „Flächenflieger“ gen Süden, Richtung Italien, mit der Hoffnung auf ebenso tolles Wetter und schöne Aussichten lässt bestimmt nicht lange auf sich warten.

Bis dahin wünschen wir Euch alles Gute und always happy landings!
Servus!

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Geführter Alpenflug am 30.4 nach Österreich für Piloten und Interessierte Gäste

Unser 2-tägiger, geführter Alpenflug mit professioneller Einweisung, sei es für Fluglehrer als Möglichkeit der Fortbildung, für den Hobbypiloten oder den interessierten Laien, die ideale Möglichkeit unser Alpenland in einem neuen Blickwinkel zu erleben findet am Samstag den 30.4 wieder einmal statt.Sie haben die Wahl, entweder mit der eigenen Maschine zu starten, oder Sie chartern kostengünstig eine unserer Maschinen. Inklusive einer Übernachtung mit Abendessen im Hotel Pointenhof in Tirol.
Genießen Sie die neuen Eindrücke, erweitern Sie ihr Wissen und Können.

Geführter Alpenflug nach Österreich für Piloten und Interessierte

Auf unserem 2-tägigen Ausflug nehmen wir Sie mit auf eine Reise, die Ihnen die Alpen in einem neuen Licht zeigen werden.
Unser Treffpunkt ist der Flugplatz Nittenau-Bruck, von dort haben Sie die Möglichkeit mit der eigener Maschine zu starten, eine unserer Maschinen zu chartern oder Sie nehmen als Passagier bei einem unserer erfahrenen Piloten Platz.
Am Abend vor dem Abflug hat man untereinander die Möglichkeit, sich kennen zu lernen, letzte Fragen zu klären und die Route durchzusprechen.

Vormittags wird dann am Flugplatz Nittenau-Bruck Bruck gestartet Richtung Regensburg über die Donau entlang nach Dingolfing. In Mühldorf findet dann der erste planmäßige Zwischenstopp statt. Sie haben dort die Möglichkeit, kurz zu rasten und die ersten Eindrücke auszutauschen. Unsere Route führt uns dann weiter zum Chiemsee,
hier sind vor Allem die Frauen- und die Herreninsel aus der Vogelperspektive eine Attraktion, die Sie nicht verpassen sollten.
Über Unterwössen und Kössen geht’s bis zur späten Mittagszeit nach St. Johann/ Tirol (Kennung LOIJ), am Flugplatz
haben wir die Möglichkeit zusammen Mittagspause zu machen, zu Tanken und haben Zeit für weitere Flugvorbereitungen.

Nach der Stärkung brechen wir auf zum Alpenflug Richtung Zugspitze über Kufstein.
Auf einer Höhe zwischen 8.000 bis 12.000 Fuß haben Sie die Möglichkeit, die Zugspitze und das
Alpenumland in einem einzigartigem Blickwinkel zu erleben.
Am späten Nachmittag werden wir wieder in St. Johann ankommen.
Dort wird ein kleiner Aperitif auf uns warten, sowie ein hoteleigener Shuttlebus mit dem wir dann
ins Hotel Pointenhof kommen.
Das Hotel liegt auf 1000 Meter Seehöhe und bietet für die frühen bis späten Abendstunden ein abwechslungsreiches Angebot.
Der Abenteuerlustige kann sein Geschick und Talent beim Bogenschießen und anschließendem Parcours unter Beweis stellen. Der Grill an der Sonnenterrasse mit Panoramablick wird an diesem Abend für das leibliche Wohl sorgen. Im Saunabereich kann man anschließend den Tag ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen geht’s nach einem ausgewogenen Bergfrühstück wieder langsam Richtung Heimat.
Vom Flugplatz aus starten wir Richtung Zell am See östlich an Salzburg vorbei.
Unsere Route führt uns weiter von Kirchheim nach Schärding.
Ab Passau führt uns unser Weg wieder an der Donau entlang bis Straubing.
Ab hier ist es nur noch eine kurze Flugstrecke bis zu unserem Ausgangspunkt Flugplatz Nittenau-Bruck i.d. Opf.
Nach dem gemeinsamen Ankommen, Ausladen und Auspacken erwarten uns ein Lagerfeuer, eine kleine Brotzeit und die weitere Möglichkeit der Übernachtung in einem Hotel in der Nähe.

Für Fragen oder weite Informationen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung!

Highlight des Jahres: Ausflug nach Vrsar in Kroatien

Vrsar, LDPV war das Jahresausflugsziel 2015 der A.M. Flugwelt GmbH
mit den Fliegerfreunden des Flugplatzes Nittenau-Bruck!
Dies war nun der 4. Jahresausflug in Folge seit 2011.

Diesmal hatten unsere Freunde aus dem südwestlichsten Einzugsbereich des Flugplatzes Nittenau-Bruck, Petja und René, die Planung übernommen.

Bei 32 Personen in 6 Tragschraubern, 12 Flächen-Flugzeugen und 2 Begleitfahrzeugen eine schwierige Aufgabe. Die beiden haben das prima gemeistert. Ein herzlichstes Dankeschön schon mal vorab.

Der Start war wie gewohnt in aller Frühe in Nittenau-Bruck. Das erste Leg brachte uns nach Ried/ Kirchheim LOLK in Österreich, eine 100km Stecke zum Eingewöhnen. Die Hitze war dann dort schon groß, ein wahrlich heißer Sommer.

Jetzt hieß es noch einmal alles genau durchdenken um über Richtung Dachstein nach Kärnten, Feldkirchen am Ossiacher See zu fliegen. Wir hatten zwischen 50 bis 70 km/h Rückenwind für die Flächenflieger in 11.000ft, auch die Tragschrauber genossen die Mithilfe des Windes östlich des Dachsteingebirges.

Dann war die Mittagspause in Feldkirchen LOKF, man kennt uns da und heißt uns immer noch gerne willkommen. Die Berge sind schon imposant, Routine wird das wohl nie werden.

Schon ist der Gedankengang wieder weiter über die bekannte Route Villach, TARVISO, PONTEBBA und CHUISAFORTE um dann innerhalb von weiteren 15 min aus den atemberaubenden Alpen in Italien in der Ebene zu sein und in 700ft dem Flusslauf des Tagliamento folgend Richtung Al Casale zu fliegen.

Den Platz in Al Casale muss man auch erst einmal finden. Der Anflug war von Ost nach West, ein kurzer Platz, erst nach der Stromleitung Höhe abbauen, man hat aber nur 100m Distanz bis zur Schwelle also bitte mit niedriger, aber sicherer Anfluggeschwindigkeit, für die meisten das erste Mal an diesem herausfordernden Platz. Alle sind gut angekommen, der Wirt am Platz sehr nett, hier können wir es eine Weile im Schatten aushalten, Siesta, die Hitze brütet.

Für ein paar ist das aber schon die Zeit um den Flugplan aufzugeben, denn Vrsar in Kroatien liegt nicht in der Schengener Abkommen Zone, damit heißt es auch verzollen. Also muss ein Polizist kommen, der die Pässe prüft, der Flugplan wird von der italienischen Flugsicherung freigegeben, wir haben 2 gemacht, einen für die Tragschrauber, einen für die Flächenflugzeuge.

Wegen eines Übungstages der Frecce Tricolori durften wir uns nicht gleich südwestlich orientieren sondern Caorle (Club Volo al Mare) überfliegen, war ja auch schön Caorle wieder mal von oben zu sehen. Dann ging es raus aufs Meer, da war es wie erwartet ganz ruhig. Ein langer Flugtag wird über der Adria zum Genussflug. Am Meldepunkt MONFA war dann die Funk-Übergabe von den Italienern an Portoroc Approach. Wegen eines landenden Linienfliegers durften wir über dem Meer nicht höher als 2000ft fliegen, wollte ja eh keiner beim Schiffe überfliegen und zuwinken. Dann war nach gut 550 Flugkilometern VRSAR LDPV in Sicht.

Gegenanflug übers Meer, Queranflug Piste 34 ins Landesinnere, Endanflug über die weite und vor allem tiefe Flussmündung mit dem Platz oben an dem Hügelplateau.
Nur nicht zu tief um beim Plateau noch Luft unter den Rädern zu haben, dann nur nicht zu hoch um den Platz vernünftig zu erreichen, aber die Piste ist ja 700 Meter lang.

Alle sind gut angekommen, dem Himmel sei Dank!
Erholen noch am Platz, Flüssigkeitsaufnahme und Abendessen in dem Restaurant am Platz. Die 2 Flugplatzhunde werden gleich unsere Freunde, ein gutes Zeichen für uns, Hundekenner wissen was gemeint ist.

Schon im Finstern erreichen wir unsere Ferienanlage, sehr weitläufig. Ob wir hier wohl jemals wieder zusammenfinden? Aber da holte sich unser Körper dann schon seine wohlverdiente Ruhe, wir waren ja im Urlaub!

Am nächsten Morgen: Sonne, Fliegen, Meer und Strand, Sonnencreme, Sonnencreme….
Das Salzwasser trägt vergleichsweise gut wie die Luft im tiefsten Winter beim Neujahresflug, wir können eigentlich nur Danke sagen für so viel Gutes.

Unsere Flieger taten uns etwas leid im Freien, die Gyrocopter waren im Hangar untergebracht, die hatten es etwas besser. Also wurde das Fluggerät geputzt, gewartet und getankt.

Das erste innerkroatische Ziel wurde ausgesucht, Losinj. Die ersten Piloten machten vorab schon ein paar Lokalflüge, andere übten Platzrunden am neuen Platz, jeder wie er wollte. So waren einige Andere auch einfach am Strand oder ließen es sich sonst irgendwie gut gehen. Die Ferienanlage hatte für alle was mit dabei.

 

Auf nach LDLO Losinj Island!
Wir brauchten dazu auch wieder einen Flugplan. Das ging nun mittlerweile ganz flüssig.
Trotz vorheriger Anfrage über Medulin fliegen zu dürfen, wurde unser Flugplan gleich nach dem Start geändert wegen Linienverkehr in Pula. Hoffentlich bekommt das die komplette Formation mit, tat sie auch und das war gut für uns. So ging es über Plomin und damit über landinnere, superschöne Buchten an Cres vorbei nach Losinj. Die Landerlaubnis wurde uns temporär nicht erteilt, weil leider ein Rettungshubschrauber seinen Dienst tun musste. Hoffentlich geht es dem Patienten wieder gut. Das hieß für uns kreisen über den Inseln und dem offenen Meer. Na was wollten wir mehr. 20 min später zur Landung Piste 20 mit einer starken Brise Seitenwind, Knüppel links, Pedal rechts, Ziehen, Flairen war nicht viel, Touch down. All die Gyrocopter und Flächen, ein schöner Anblick.

 

Mit dem Taxi ging es in die Stadt, fast schon zu heiß. Viel Wasser, ein bisschen was gegessen, flaniert und wieder auf ein genüssliches Eis in den Schatten gesetzt. Schon war der Nachmittag soweit zum Rückflug. Die Route kannten wir schon, wenig Industrie, Tourismus am Strand, nicht viel los im Inneren des Landes, aber dafür Natur pur. Es hat uns sehr gefallen. Und schon wieder die letzte Meldung an Pula Approach : „D-KIBC Vrsar airfield in sight, request to leave frequency“. Richtig ein Motorsegler unserer Freunde aus Schwandorf EDPF war auch mit dabei. Die Ultraleichten bekamen in Kroatien auch eine Einladung aus Schwandorf mal mit dem Segelflieger mitzufliegen. Es ist schön, wenn Flugplätze so gut zusammenarbeiten.

Während ein Teil der Truppe in der Woche auch wieder über das Meer nach Venedig flog, es war einfach zu schön, andere noch innerkroatische Ziele z.B. Grobnik LDRG ansteuerten, ging die Woche sehr schnell und harmonisch vorbei.

 

 

Der Rückflug am Großglockner vorbei!
Die Begleitfahrzeuge wurden für die Rückreise wieder bepackt, rappelvoll war der Transporter vom Autogaszentrum Schwandorf. Die Mädels gerüstet, als Fahrerinnen die knapp 700km durch den aufkommenden Wochenendverkehr und Staus zu kämpfen. Das hat dann doch ganz schön geschlaucht. Vielen Dank an Euch, sonst wäre das Fliegen über die Alpen für die UL-Piloten unmöglich gewesen!

Zurück ging es für die Flächen über die Alpen zwischen Großglockner und Großvenediger 12.000ft, damit war alles in sicherer Höhe. Die Gyrocopter, wegen aufkommender schlechter Witterung und weniger Dienstgipfelhöhe, flogen weiter östlich mit Zwischenlandungen in Ferlach LOKG, Wiener Neustadt LOXN, bei unseren österreichischen Freunden, die ebenfalls mit dabei waren. Daniela, Hermann und Gerhard, 1x Echo, 1x Trixi, praktisch das südöstlichste Einzugsgebiet von Nittenau-Bruck. So kam dann die Gyrocoptertruppe nach einer letzten Zwischenlandung in Seitenstetten LOLT auch mit ausreichend Flugerfahrung für diesen Tag in Nittenau-Bruck an, damit war dann Schluss für heute… Nicht ganz, unsere 2 Bayreuther, die immer mit dabei sind, hatten noch eine knappe Flugstunde und rundeten das nördliche Einzugsgebiet ab. Schön, dass ihr wieder dabei wart.

Uns ist immer das wichtigste, dass alle wieder heil und ganz zu Hause ankommen.
Das hat auch diesmal wieder funktioniert, weil alle mit sehr viel Disziplin und Rücksicht unterwegs waren. Was wir nicht wissen, wie oft unsere Schutzengel direkt neben uns waren, aber wir wissen uns bei ihnen in guten Händen. So eine intensive Naturerfahrung mit Bergen, Tälern, Ebenen und Meere, davon kann man lange zehren.

 

Petja, René nochmal einen ganz lieben Dank für die prima Organisation der tollen Reise von allen „Brucker Fliegerfreunden“ und der A.M. Flugwelt GmbH.

 

Eventflug in die Berge – St. Johann

Liebe Fliegerfreunde,

die A.M. Flugwelt GmbH plant den nächsten Ausflug in die Berge. Vom 10.08. auf den 11.08 geht es wieder vom Flugplatz Nittenau-Bruck ausgehend nach LOIJ St. Johann/Tirol.

Eine professionelle Einweisung, für Fluglehrer als Möglichkeit der Fortbildung, für den Hobbypiloten oder den interessierten Laien als Absicherung vor dem Start, ist mit dabei. –  Das ist die ideale Möglichkeit unser Alpenland in einem neuen Blickwinkel zu erleben. Sie haben die Wahl, entweder mit der eigenen Maschine zu starten, oder Sie chartern kostengünstig eine unserer Maschinen. Eine Übernachtung mit Abendessen  im Hotel Pointenhof/Tirol ist inklusive. Genießen Sie die neuen Eindrücke und erweitern Sie ihr Wissen und Können.

Es sind noch Plätze frei. Meldet euch also schnell an und sichert euch diese.

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Mit dem Kiebitz nach Tirol

Mit dem Kiebitz nach Tirol ….

DMYCB … so ist seine Kennung …

Kiebitz D-MYCB am Flugplatz Bruck Fotograf: Michael Heider von Media unlimited / Zur Verfügung gestellt von Stefan Teufel

Die längste Flugstrecke war bis jetzt der Überführungsflug von Porta Westfalica nach Nittenau-Bruck, im letzten Jahr, Anfang Herbst. Von Flugerfahrung war und ist bis jetzt noch nicht die Rede.

Auch wenn man den Schein schon in der Tasche hat, so ist doch jedes Flugzeug was Spezielles und reagiert anders als andere. Mann muss sich erst mal zusammengewöhnen. Geübt wurde zwar auch letztes Jahr noch so oft wie möglich, aber richtig los ging es erst heuer.

Viel mehr vor ein paar Wochen. Mit Anton als Fluglehrer sollte das auch kein Problem sein.
Aber es dauert halt und den kleine Erfolgen entgegnen auch immer wieder Rückschläge .
Mal ists der Wind der aus der falschen Richtung weht, mal ists die Tagesform, mal eine Kombination aus beiden und mal sinds noch viele andere kleine Sachen die dich zur Verzweiflung bringen.
Aber nach jeder Stund fühlt man sich als wär man geflogen… und das treibt dich wieder an und du kannst die nächste Stunde kaum erwarten.

Wenn mal dann noch die Möglichkeit bekommt nach Tirol zu fliegen und einem der Fluglehrer anbietet das er zu deiner Unterstützung mitkommt, dann gibts eigentlich nichts mehr zu überlegen. Flieger checken, voll tanken, es dem Anton so bequem wie möglich machen und ab in die Luft.

Bei den letzten Übungen haben die Ziellandungen geklappt und wenn bei Seitenwind die Landungen noch einigermasen klappen dann sollts bald passen.
Aber fürs alleine fliegen reichts vielleicht doch noch nicht. An einem fremden Platz wie St.Johann ist man auch noch nicht gewesen und drum ists eine Riesen-Erleichterung wenn ein so erfahrener Fluglehrer wie der Moll Anton mit dabei ist.
Los gings dann am Fr. 05.06. kurz nach Mittag. Kurs Süd, Flugzeit ca. 2h.
Mit dem Kiebitz ist man zwar nicht der Schnellste aber wir waren ja nicht auf der Flucht und wollten das Fliegen geniesen.

Zwar hat uns am Anfang die Thermik recht geschaukelt aber auf 4500ft wurde es ruhiger und auch von den Temperaturen recht angenehm. Herrlicher Sonnenschein hat uns bis ans Ziel begleitet.

Unter uns herrlichste Landschaften, vom Gäuboden zum Chiemsee bis in die Berge Tirols.
Unvergessliche Bilder aus einer Perspektive die nicht jedem vergönnt ist.

Kribbelig wirds dann erst wenn man die fremde ungewohnte Piste anfliegt und im Endteil ist.
Aber dafür hat man ja den Fluglehrer im Gepäck. Der ist mit dran und wirds schon richten wenn man nicht alles richtig macht.

Ich glaub an dieser Stelle kann man dem Anton mal ein richtig großes Lob und ein Dankeschön überbringen.
Aber nicht nur von mir sondern von Allen die er unterrichtet hat. Mit welcher Erfahrung, Souveränität, Gelassenheit, Vertrauen und Weitsicht er seinem Schülen begegnet sucht bestimmt seines Gleichen.

Kurz um, wir sind gut gelandet und alles hat geklappt.
St. Johann ist ein richtig toller Flugplatz in einer traumhaften Umgebung.
Am Pointenhof, unserer Übernachtung, wurds dann richtig gemütlich.
Feinstes vom Grill und auch von der Theke .

Rückflug Sa.06.06. Vormittag.
Was soll ich hierzu noch schreiben, es war wieder ein Traum, bestes Wetter, tolle Landschaft, herrlich.

Nach ca. 2h Flugzeit der Funkkontakt mit dem Heimatplatz.
Piste 01, Abschlusslandung .

Schee wars , sauguat!
S. T.

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AusFLUG nach LOIJ St. Johann/ Tirol

Der Anton nach Tirol
Flugplatzbetreiber und Tausendsassa Anton Moll von der A.M. Flugwelt GmbH lud zu einem AusFLUG vom 5. auf den 6. Juni vom Flugplatz Nittenau-Bruck nach LOIJ St. Johann/ Tirol ein. Insgesamt folgten 20 Piloten der Einladung. Von erfahrenen Hasen mit knapp 10.000 Flugstunden bis zum angehenden Jungpiloten war alles dabei. Die ca. 200 km Flugdistanz wurden mit den Ultraleichtflugzeugen vom Typ FK14, Kappa, Sila und CT in ca. 80 Minuten zurück gelegt. Die bauartbedingten langsameren Typen, wie Gyrocopter ( MTO-Sport, Calidus) und Doppeldecker (Kiebitz) benötigen knappe 2 Stunden. Bei strahlendem Sonnenschein und 28 Grad herrschten nahezu ideale Flugbedingungen.

Nach der Ankunft in St. Johann ging es mit Taxis zum Berghotel Pointenhof wo Hausherr Hans (alias Johann Mettler) die Flieger bereits erwartete.  Unmittelbar nach der Ankunft wurde der schöne Schwimmteich und die Sauna ausgiebig genutzt um sich von den „Strapazen“ des Fluges zu erholen. Nach einem zünftigen Grillabend mit viel Spaß und guter Laune wurden die  Unterkünfte zur Nachtruhe genutzt um am darauf folgenden Sonntagmorgen bei einem ausgiebigen Frühstück sich für den Rückflug zu wappnen.

Wie auf einer Perlenkette gezogen, starteten dann ab ca. 10.00 Uhr die Maschinen und machten sich auf dem Heimweg um je nach Flugroute zwischen 12.00 und 14.00 im heimischen Bruck zu landen.

Der Ausflug fand so großen Anklang, das dieser am 27./28. Juni wiederholt werden soll.

Wochenendausflug des Flugplatz Nittenau-Bruck nach St. Johann

Am 19. und 20. Juli 2014 war es wiedereinmal so weit. Über 20 Piloten und Pilotinnen des Flugplatz Brucks versammelten sich um unter der Leitung der Flugschule A.M. Flugwelt nach St. Johann aufzubrechen. Was sie alles erlebt haben und wie dann auch direkt für den nächsten Medical-Test trainiert wurde, erfahren Sie hier…

Ausflug nach Ungarn, Fertoszentmiklos!

Ausflug nach Ungarn 2014

Der Ausflug von Piloten des Flugplatzes Bruck und Freunden des Flugplatzes, meistens Piloten aus der Ausbildung der heutigen A.M. Flugwelt GmbH ist schon Tradition. Auch dieses Jahr hat sich wieder eine Gruppe aufgemacht um Fertoszentmiklos in Ungarn zu Erkunden und um von dort aus die Gegend kennen zu lernen.

Was die Gruppe alles erlebt hat und wie der Ausflug das Leben zweier Teilnehmer völlig verändert hat, könnt ihr hier weiterlesen…

Ausflug nach St. Johann

Es ist mal wieder soweit für ein Weekend in Österreich am 19./ 20.7. 2014
Wer Lust hat dabei zu sein, bitte bei Anton melden.

Fliegergrüße
Helmut