Terra-X landet auf dem Flugplatz Bruck

Zu Dreharbeiten für weitere Sendungen des erfolgreichen Doku Formats Terra-X kam das Team mit Moderator Dirk Steffens zur Flugwelt in Bruck. Über vielen Ecken Deutschlands wurde von den Gyrocoptern aus gedreht. Einmalige Bilder entstanden, die demnächst auch in der neuen Staffel unter dem Titel „Planquadrat Deutschland“ im Terra-X Specials Terra Xpress zu sehen sein werden:

Sonntag 20. Juli 2014 19 Uhr im ZDF! 

Wenn wir Sonntag abends die bekannte dramatische Musik „Amazhone“ erklingt dann ist es wieder Zeit für Abenteuer. Dann ist es die Zeit für Terra-X im ZDF, für Hochspannung und Adrenalin. Dann wachsen aus Vulkanen Kontinente, blicken uns Eingeborene aus dem Dschungel mit Kriegsbemalung direkt in die Augen und Dirk Steffens zeigt uns die Welt aus unbekannten Perspektiven.

Aufregend und amüsant verpackt, in spektakulären Bildern sehen wir unbekannte Ecken, terra incognita, im heimischen Wohnzimmer. Mal geht es ab in die Tiefen der Ozeane, mal zeigt uns Steffens Deutschland von oben. Dazu steigt der sympathische Moderator auch selbst in den Neoprenanzug oder in einen Helicopter wie z. B. über der Wildnis Kanadas. Jetzt kletterte er auch in eine unserer fliegenden Kisten, unseren knallgelben Tragschrauber am Flugplatz Bruck.

Planquadrat Deutschland aus dem Gyrocopter

Für die aktuellen Dreharbeiten zur neuen Terra-X Staffel „Planquadrat Deutschland“ kam das ZDF Team zu uns auf der Suche nach einem erfahrenen Gyrocopter Piloten. Anfang Mai haben wir dann schon auf dem Flugplatz Schleißheim und in den Bavaria Filmstudios bei München gedreht. Die Flugaufnahmen für die neue 6-teilige Dokumentationsserie „Terra Xpress – Planquadrat Deutschland“, so der Arbeitstitel des populären und international honorierten ZDF-Programmformats „Terra-X“. Mit dem Gyrocopter der Flugwelt.eu. In dieser aktuellen Produktion fliegt der bekannte Moderator, Journalist und Tierfilmer Dirk Steffens mit dem Tragschrauber zu verschiedensten Orten in Deutschland um über versteckte Rekorde und Skurrilitäten des Landes zu berichten. Der zweisitzige Tragschrauber wurde zum Drehort über den Wäldern, den Dörfern und der Peripherie um Berlin und an den Küsten der Nordsee. Dabei wurden im Auftrag des ZDF für WIGE, der Produktionsfirma South&Browse, mit dem Eaglecopter die spektakulären Air-to-Air Szenen gedreht.

Der eingespielte Stab der Produktionsfirma dirigierte und arrangierte gekonnt vor den Flugeinsätzen, ein regelrechter Schlachtplan. Den Gyro mit Moderator Dirk Steffen flog Anton Moll, unser Gyro-Lehrer-Guru, virtuos und souverän in allen Situationen. „Nicht einfach, schließlich mussten wir auf Augenhöhe mit dem Kamerateam im zweiten Hyrocopter fliegen, genaue Flugwinkel zwecks Kameraperspektiven und Lichteinfall und die exakte Fluggeschwindigkeit bei diesen Parallelflügen einhalten. “Dieser WIGE _eaglecopter -Einsatz war eine fliegerische Herausforderung mit einigen Handicaps und ziemlich schwierigen, ungünstigen Voraussetzungen. Auf das Feuer des Further Drachen zu zustürzen und manch anderes waghalsiges Manöver, bis die Produktion genau das Bildmaterial im Kasten hatte, das sich das ZDF vorstellte. Nichts für Anfänger, das wussten Regiseur und Produktionsleitung wohl zu schätzen und klatschen sich bei einigen Aufnahemn sprichwörtlich in die Hände und kommentierten mit „Whow, super! Das sind aber wirklich dynamische Bilder!“ Bis Ton und Bild perfekt im Kasten waren, musste Dirk Steffens dabei in luftigen Höhen den Text der Moderation das eine oder andere Mal wiederholen. Vom Regisseur Carsten Gutschmidt aus Hamburg kamen weitere Regieanweisungen per Funk vom Boden. Bei diesen Dreharbeiten zeigte sich der smarte Medienliebling aus dem hohen Norden Deutschland als legerer und lockerer Typ und alles andere als steif. „Ich komme selbst vom Land,“ erzählte Steffens der Flugwelt Crew gleich bei Drehbeginn. Die gesamte 22-köpfige Produktionscrew um ihn herum ein unkompliziertes aber professionelles Team. Das war auch die Anforderung an den gesuchten Gyrocopter Piloten für die Dreharbeiten. Steffens will absolute Professionalität und das hat er in Bruck bei der Flugwelt von Anton Moll mit seinen über 4500 Flugstunden gefunden. Kaum ein Pilote in der Gyrocopter Szene in Deutschland dürfte mehr Berufserfahrung haben. So kam durch die Flugwelt ein Stück Fernsehwelt und Zeitgeschichte an den Flugplatz Bruck. Der kleine Flieger Idyll in der Oberpfalz macht dabei Eindruck in München, Mainz (ZDF) und bald in ganz Deutschland. Schon bald wird die neu gedrehte Staffel im Fernsehprogramm anlaufen. „Es geht voran, wir haben bereits die Hälfte „abgedreht“ und schneiden gerade die erste von sechs Sendungen!“, schreibt Redaktionsleiterin Doris Gyselynck an den Brucker Piloten im Juni und schwärmt weiter, „Wenn es wieder Dreharbeiten mit Flügen gibt, dann mit dir, Anton!“ Schon jetzt sind weitere Drehtage mit dem Gyrocopter der Flugwelt in Bruck für 2015 geplant.

Die Kameraleute des ZDF waren begeistert

360 Grad Panorama ohne störendes Gehäuse, ohne Einschränkung durch das Fluggerät faszinierten auch die Kameraleute des ZDF. Der ungehinderte Rundumblick ohne Streben in einem offenen Tragschrauber für jeden Fotografen ein Genuss. Die unschlagbare Agilität und Wendigkeit dieses Fluggerätes begeistert ohnehin jeden, der einmal mit geflogen ist.

Der Da Vinci Code des Gyrocopters

Bereits im 15. Jahrhundert zeichnete Leonardo da Vinci Konstruktionspläne, für das auch im zweiten Millennium immer noch futuristisch wirkende Fluggerät. Dr. Igor Bensen konstruierte rund 500 Jahre später die Pusher Konfiguration, wobei der Propeller hinter dem Piloten ist, so wie in den aktuellen Gyrocoptern, die nun bereits seit 2003 für den Luftverkehr in Deutschland zugelassen sind. Selbst im Falle eines Motordefektes geht der Tragschrauber lediglich in ein leichtes Sinken über und holt sich auf diese Weise selbst die notwendige Rotordrehzahl. Dabei bleibt er voll steuerbar und da er ohnehin nur eine sehr kurze Ausrollstrecke braucht, ist er das ideale Fluggerät für spezielle Wünsche.

Auch der Moderator hat Blut geleckt

Die vergangenen zwei Tage habe ich mehr in der Luft als auf dem Boden verbracht, in einem Gyrocopter bei Dreharbeiten für Terra Xpress, cooles Arbeitsgerät!“, schreibt Steffens spontan auf seiner Facebook Seite am 7. Mai. Er hat Blut geleckt und überlegt einen Flugschein bei Anton zu machen. „Er soll einfach `ne Woche Urlaub in Bruck machen, danach kann er auch fliegen,“ so Anton ganz cool. Vorerst aber kommt Steffens mit seinem gesamten Team erst nochmal zu weiteren Dreharbeiten. Ende Juni schon wird die Crew am Flugplatz Nittenau-Bruck einmal mehr in den bayerisch-blauen Himmel abheben und weitere Aufnahmen vom Vorderen Bayerischen Wald um Bruck und bis in den Lahmer Winkel machen.

Show time

War auch für unseren erfahrenen Piloten Anton eine neue Erfahrung an den ersten Drehtagen. „Auf Ziele in möglichst hoher Geschwindigkeit zu fliegen, man kann schon sagen, im Sturzflug, das hat man nicht alle Tage.“ Selbst ein Tunnelflug  ala Tom Cruise’s Mission Impossible wird in den Terra Xpress Folgen zu sehen sein.

Über den Wäldern und Wiesen der Oberpfälzer Seenplatte, des Bayerischen Waldes, Berlins und an der Nordsee wurde der Traum vom Fliegen, Bewegung in der dritten Dimension auch für das Kamerateam um Dirk Steffens Wirklichkeit. Es muss keine Filmcrew sein und auch kein Fernsehmoderator. Dort oben, erlebt jeder seine spezielle Faszination Erde und entdeckt das ganz eigene Terra-X. Abheben und eine atemberaubenden Landschaften aus einer neuen Perspektive erleben kann jeder. Bei einem Rundflug oder dem „Pilot for a day“ Projekt können auch Sie sich fühlen, wie ein Vogel und in den Sonnenuntergang zu fliegen…